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VISIONS im Gespräch mit Andy Cairns
Andrew James Cairns wurde am 22. September 1965 in Nordirland geboren, wo er auch aufgewachsen ist. Heute lebt er mit seiner Frau und seinem knapp einjährigen Sohn in Dublin. Cairns ist der Sänger, Gitarrist und Hauptsongwriter von Therapy?, spielt eine schwarze Gibson SG und war vor Therapy? bei einer Band namens Catweazle.
„Wenn ich eine Band geliebt habe, wollte ich sie nicht persönlich treffen, um mir meine Illusion nicht zu zerstören.“
Welche Rolle spielte Religion in deiner Kindheit/Erziehung?
„Eine unausweichliche, würde ich mal sagen, an Religion kam ich gar nicht vorbei. Ich bin protestantisch erzogen worden, und ab dem Alter von sieben Jahren musste ich auch regelmäßig in die Kirche gehen. Die protestantische Religion basiert in allen Belangen auf Angst. Angst, in der Hölle schmoren zu müssen. Das erste, was kleine Kinder in der Kirche erzählt bekommen ist nicht, dass Gott und die Welt gut sind, sondern dass man für den Rest seines Lebens brennen muss, wenn man mal etwas Böses getan hat. Als kleines Kind jagt einem das eine verdammte Furcht ein, und es dauert eine ganze Weile, bis man die wieder los geworden ist. Meine Mutter und mein Vater waren gar nicht mal sonderlich religiös, aber sie hielten es für wichtig, dass ich eine gute christliche Erziehung erfahren würde.“
Warum war das für sie wichtig?
„Wegen der vielen politischen Probleme in Irland denken viele Eltern, dass ihr Kind sich aus den gewalttätigen Auseinandersetzungen heraushalten würde, wenn es christlich erzogen wird. Die starke militärische Präsenz der Protestanten zu der Zeit, als ich aufgewachsen bin, vermittelte ihnen ein Gefühl von Sicherheit. Im Alter von 15, 16 sind viele andere in paramilitärische protestantische Vereinigungen eingetreten, wo sie auf den Kampf gegen die Katholiken vorbereitet wurden. Meine Eltern hatten immer eine Heidenangst, dass ich mit den falschen Jungs aufwachsen würde. Statt dessen spielte ich dann im Schulorchester und war das Wochenende mit meiner Posaune beschäftigt. Sonntags musste ich in die Kirche, und dann war ich auch noch Mitglied bei den Pfadfindern. Wenn ich heute zurückblicke, wird mir klar, dass das alles dazu dienen sollte, mich von Gewalt fern zu halten.“
Hattest du denn überhaupt Kontakt zu Katholiken?
„Oh ja. Ein Teil meiner Familie ist katholisch. Der Bruder meines Vaters zum Beispiel, und somit auch meine Cousins. In den Siebzigern war das ein absolutes Tabu. Michael (McKeegan, Therapy?-Bassist - Anm. d. Verf.) ist auch katholisch. Ich habe da nie einen Scheiß drauf gegeben, obwohl ich mit dieser ganzen Propaganda um mich herum aufgewachsen bin. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich durch meine Familie so früh mit Katholiken in Kontakt gekommen bin. Wer weiß, wie geworden wäre, wenn es in meiner Familie nur Protestanten gäbe.“
Seit etwa zehn Monaten bist du nun selbst Vater. Wie wirst du bei der Erziehung deines Sohnes mit solchen Dingen umgehen?
„Da er ja noch so jung ist, spielen solche Sachen noch keine Rolle, aber wir werden uns bald ernsthafte Gedanken über seine Erziehung machen müssen. Meine Frau ist Engländerin, also können wir zwischen England und Irland leben. Ich habe ein Haus in Dublin, sie hat ein Haus in England, wo sie die Zeit mit ihrer Familie verbringt, wenn ich auf Tour gehe. Wir müssen uns aber bald entscheiden, wo er aufwachsen und welche Art von Erziehung er erhalten soll. Wenn er anfängt, seine Persönlichkeit zu entwickeln, wird er selber wissen, welche Richtung er einschlagen will. Und mir gefällt die Vorstellung, ihn seinen ganz eigenen Weg gehen zu lassen, auch wenn es so völlig frei wahrscheinlich nicht funktionieren wird. Ich will ihm natürlich einen guten Start ermöglichen, die Chance zu einer guten Ausbildung geben. Aber ich werde ihn nicht auf eine Privatschule schicken, weil ich von denen nicht viel halte. Ich kenne einige Leute, die auf einer Privatschule waren und heute ganz schön abgefuckt sind. Die haben absolut keinen Gemeinschaftssinn, kein soziales Empfinden in ihrem Verhalten. Die halten sich für Teil einer Elite aus irgendwelchen mittelalterlichen Zeiten. Wie ist denn das Schulsystem in Deutschland?“
Nicht so klassenfixiert. Privatschulen spielen eine wesentlich geringere Rolle als in Großbritannien.
„Ja, bei uns ist Klasse immer noch sehr wichtig. Und ich komme aus der Working Class. Auch wenn ich das Geld habe, um meinen Sohn auf eine teure Privatschule zu schicken, werde ich das nicht tun, weil ich möchte, dass er von seiner Familie und der Gemeinschaft um ihn herum soziale Werte vermittelt bekommt. Er soll seinen eigenen Weg finden, und inmitten dieser ganzen aristokratischen Snobs und neureichen Bonzenkinder würde er es vermutlich schwer haben. Er soll eine glückliche Kindheit haben, und in England und Irland gibt es jede Menge guter öffentlicher Schulen. Traurigerweise ist die Situation in Nordirland immer noch viel zu brisant, weshalb ich nicht möchte, dass er da aufwächst. Dabei ist der Bildungsstandard in Nordirland phänomenal. Für viele Jahre kamen die besten Abschlüsse in ganz Großbritannien immer aus Nordirland. Das wichtigste nordirische Exportgut sind die Geisteswissenschaften. Die Leute machen dort einen fantastischen Abschluss und gehen dann zum Leben und Arbeiten irgendwo anders hin. Wenn die politische Situation besser wäre, würde ich meinen Sohn auch gerne in Nordirland aufwachsen lassen, weil es ein wundervolles Land ist. Aber ich möchte seine Jugend auf gar keinen Fall von Gewalt überschatten lassen.“
Sind denn die von den Politikern stets gepriesenen Fortschritte überhaupt nicht zu spüren?
„Es ist ein bisschen besser geworden, aber mehr in theoretischer Hinsicht. Nur weil in diesem Krieg so etwas wie ein Waffenstillstand vereinbart wurde, ändert sich für die dort lebenden Leute nicht wirklich etwas. Schließlich haben sie ihr ganzes Leben mit oder in diesem Krieg verbracht. Sie kennen doch gar nichts anderes als Töten. Jedenfalls ist in letzter Zeit die Kriminalitätsrate stark angestiegen und der Drogenhandel breitet sich immer mehr aus. Politisch motivierte Morde und Auseinandersetzungen sind zurückgegangen, das stimmt, dafür haben wir dort jetzt mehr Raubüberfälle, mehr Wohnungseinbrüche und mehr Drogendelikte. Das zeigt eines ganz deutlich, nämlich dass diese ganzen selbst ernannten Freiheitskämpfer, egal ob katholisch oder evangelisch, nichts weiter sind als beschissene Gangster. Jedes blöde Stück Dreck kann eine Fahne hochhalten und sein wirkliches Gesicht dahinter verstecken. Dieser politische Deckmantel dient doch nur dazu, sich an dem Elend anderer Menschen zu bereichern. Diese Wichser haben noch nie in ihrem Leben gearbeitet, fahren aber einen Mercedes und wohnen in den sauberen Vorstädten. Woher kommt das Geld? Von den Leuten, die es mit harter Arbeit verdienen und es dann im Pub bei einer Kollekte hergeben, weil sie glauben, eine gute Sache damit zu unterstützen.“
Hört sich vom Prinzip her nach einer korrupten Gewerkschaft an.
„Ja, damit lässt es sich ganz gut vergleichen. Hinter der politischen Fassade kann man eine Menge Unrecht verstecken. Beide Seiten behaupten ja, für eine gute Sache zu kämpfen, für die Menschen, deren Geld sie nehmen. Mein Vater hat jeden Tag seines Lebens hart gearbeitet und mit meiner Mutter in einem kleinen, sehr einfachen Haus gewohnt. Ein Typ im gleichen Alter hatte ein großes Landhaus und einen fetten Mercedes, aber niemand hat ihn jemals arbeiten gesehen. Wo kam also die ganze Kohle her? Aus dieser sogenannten Politik, hinter der diese Gangster ihre wahren Interessen verstecken.“
Hast du keine Angst, dass du einiges in der Entwicklung deines Sohnes gar nicht miterlebst, weil du so viel mit der Band unterwegs bist?
„Nein. Eine Sache haben Therapy? in den letzten zehn Jahren wirklich gelernt. Wir haben die ersten sechs, sieben Jahre wie besessen gearbeitet, niemals auch nur die kleinste Pause gemacht. Und das hat unsere Kreativität ziemlich lahm gelegt. Nach einer Weile nur Tourbusse, Konzerte und Hotelzimmer verlierst du deine Inspiration. Seit wir wieder einen Plattendeal haben, haben wir angefangen, mit unserer Zeit etwas egoistischer umzugehen. Wir nehmen zwar ein Album auf und gehen dann auf Tour, aber danach sagen wir der Platternfirma, dass wir für zwei Monate nicht zur Verfügung stehen. Mein Sohn ist mir wichtiger als die Musik. Wir haben gelernt, nein zu sagen und unsere Zeitplanung selber vorzunehmen. Um für die Musik inspiriert zu sein, muss man auch ein Leben außerhalb der Band haben. Wenn du dann in die Welt der Band zurückkehrst, bist du einfach frischer und hast mehr zu geben.“
Ist es für dich einfach, vom Rock’n’Roll-Zirkus wieder auf Familienleben umzuschalten?
„Früher hatte ich damit Probleme, aber heute sehne ich mich nach der Ruhe. Ich spiele Freitagabend einen Gig, fliege dann schnell nach Hause und gehe am Samstag mit meinem Sohn ins Schwimmbad oder ins Kino. Das ist wundervoll. Und auch nur fair den Fans gegenüber, weil man nämlich auf Ochsentouren ständig auf den Terminplan schaut, wann es endlich wieder nach Hause geht, statt sich auf die Show zu freuen. Wenn die Fans manche Bands hinter der Bühne erleben würden, wie sie sich sagen ‘Okay, bringen wir es hinter uns’, wären sie wohl ganz schön enttäuscht.“
Wie sieht dein Leben außerhalb der Band aus?
„Ich habe das stinknormalste Familenleben, das man sich überhaupt vorstellen kann. Meine Frau hat mit Musik nichts am Hut. Sie hat bis das Kind kam im Marketingbereich gearbeitet. Jetzt will sie aber nur noch Mutter sein. Wenn ich nach Hause komme, gehen wir ins Kino, kochen zusammen oder gehen mit dem Kleinen in den Park. Alles völlig Anti-Rock’n’Roll. Als wir vor einem Monat in London gespielt haben, ist meine Frau mit unserem Sohn zur Show gekommen. Wir haben ihm so große Lärmschutzkopfhörer für Bauarbeiter aufgesetzt, damit er seinen Vater einmal bei der Arbeit erleben konnte. Beim zweiten Song ist er schon eingeschlafen, also hat meine Frau ihn nach Hause gebracht. Therapy? scheint seine Sache nicht zu sein.“
Mit jetzt 35 steckst du die Tour-Strapazen nicht mehr so leicht weg wie zu Anfang. Bist du auch in deinem Partyverhalten zahmer geworden?
„Es hat sich ein bisschen gelegt, was wohl daran liegt, dass ich viel Zeit damit verbringe, mit meiner Frau zu telefonieren und meinem Sohn Hallo zu sagen. Aber ich liebe das Trinken immer noch, und wenn ich weiß, dass am nächsten Morgen nicht wieder Interviews und solches Zeug anstehen, wird nach der Show kräftig gefeiert. Hier auf dem Bizarre ist es zum Beispiel so. Wir erledigen alles vor dem Auftritt und freuen uns umso mehr darauf, weil wir wissen, dass wir uns danach bei ein paar Bieren Suicidal Tendencies anschauen können. Wenn man sich jeden Abend zulaufen lässt, wird es langweilig, und irgendwann wirkt der Alkohol dann auch gar nicht mehr. Da brauchst du dann schon zehn Bier, um dich überhaupt normal zu fühlen und mit dem Betrinken anfangen zu können. Es ist wie mit jeder anderen Sache: Das beste Vergnügen bereitet es einem nur, wenn man es nicht übertreibt. Früher, als ich noch solo war, bin ich jede Nacht abgestürzt. Das rächt sich. Eine gute Party kann man nur feiern, wenn man auch fit ist.“
Was vermisst du am meisten, wenn du auf Tour bist?
„Abgesehen von meiner Familie sind das eher alltägliche Kleinigkeiten. Morgens eine Zeitung zu kaufen, zu Frühstücken und danach vielleicht ein paar Freunde sehen. Ich vermisse meine Plattensammlung und meine Bücher. Ich habe an so vielen verschiedenen Orten gelebt, in Nordirland, Südirland oder England, da gewöhnt man sich bestimmte Lieblingsorte an. Ich habe einen Lieblingspark, in dem ich gerne spazieren gehe, ich habe eine Lieblingsbar, in der ich gerne einen Drink nehme. Diese Gewohnheiten fehlen mir auf Tour. Und Freunde, die nichts mit Musik zu tun haben, denn auf Tour dreht sich ja alles nur darum. Ein Freund von mir ist z.B. Gärtner, der hat eine herrlich relaxte Sichtweise auf die Welt, das ist total erfrischend für mich.“
Um das Thema Musik werden wir allerdings nicht herum kommen: Dein musikalischer Horizont weist eine große Bandbreite auf. Woher kommt dein offenes Ohr für so viele Stilrichtungen?
„Das Wichtigste ist: Um aufgeschlossen zu bleiben, muss man sich permanent neu inspirieren lassen. Ansonsten macht es die eigene Kreativität nicht lange. Ich habe viele Bands erlebt, die etwa zur gleichen Zeit wie wir begonnen haben und dann, als sie erfolgreich wurden, dachten, sie wären das Maß aller Dinge, die beste Musik auf der Welt. Dann fangen sie an, ihre eigene Musik zu hören, kaufen sich keine anderen Platten mehr. Und Eifersucht kommt ins Spiel bei jungen Bands, über die viel geredet und geschrieben wird. Dann sind für die alle anderen Bands scheiße, und sie möchten sich davon abgrenzen. So waren wir noch nie. Wenn uns jemand sagt, dass Queens Of The Stone Age oder At The Drive-In in der Stadt spielen und wir die doch mal anchecken sollten, kannst du sicher sein, dass wir da auch hingehen.“
Ihr seid also Fans geblieben, die in Plattenläden nach neuen und alten Schätzen stöbern und da auch viel Geld für ausgeben?
„Ja. Es ist einfach ein tolles Gefühl, neue Bands zu entdecken und von ihnen förmlich weggeblasen zu werden. Als das Shellac-Album herauskam, sind wir alle morgens früh zu unseren Plattenläden gegangen, um uns die Scheibe zu holen. Ich stand um halb zehn bei Beggar’s Banquet, Michael war bei seinem Dealer in Belfast, Graham (Hopkins, Therapy?-Drummer - Anm. d. Verf.) bei wieder einem anderen. Wir könnten uns die Platten auch über Leute aus der Branche gratis besorgen, aber das mag ich nicht. Ich liebe es, in einen Plattenladen zu gehen, ein tolles Album zu kaufen, dann auf dem Heimweg immer schneller zu gehen, weil die Vorfreude mit jedem Meter wächst. Das ist ein Teil der Aufregung, die das Konsumieren von Musik ausmacht, die wahrscheinlich nicht mehr so groß wäre, wenn ich jede Veröffentlichung automatisch auf meinem Tisch liegen hätte. Ohne diese Begeisterung macht Musik keinen Spaß mehr.“
Was waren denn die letzten von dir gekauften Highlights?
„Meine beiden Lieblingslabels sind momentan ‘Digital Hardcore Recordings’ und ‘Sub Pop’, die bringen zur Zeit viel gutes Zeug heraus. Zen Guerrilla zum Beispiel, deren letztes Album gefiel mir unglaublich gut. Michael steht voll auf die Sachen aus dem Hause ‘Man’s Ruin’, die finde ich auch nicht schlecht. Besonders gefallen mir die skandinavischen Rock’n’Roll-Sachen: Gluecifer, Puffball, Hellacopters und Turbonegro natürlich. Ich habe mir kürzlich das Livealbum ‘Darkness Forever’ gekauft. Ansonsten habe ich noch ‘Ass Cobra’ und ‘Apocalypse Dudes’, welches mein absoluter Favorit ist. Michael hat auch das Video, das ist sehr lustig.“
Welche Musik findet in deinen Ohren gar keine Gnade?
„Ich verachte den so genannten Indie-Pop mit diesen schlaffen Gitarren und weinerlichem Gesang. Musik ohne Eier und Seele. Da höre ich mir lieber knallharten Techno an als diesen britschen Indie-Pop-Dreck. Von Oasis mag ich z.B. nur die erste Platte.“
Wann und von wem warst du zum ersten Mal Fan?
„Ich war sieben, die Band war The Sweet mit ihrem Song ‘Blockbuster’. Mein Dad hatte mir die Single gekauft, nachdem ich den Song im Radio gehört und immer mitgeträllert hatte. Die erste Platte die ich mir selbst gekauft habe, war ‘Ever Fallen In Love’ von den Buzzcocks. Ich hatte es bei Top Of The Pops gesehen, und da ich damals Zeitungen ausgetragen habe, konnte ich mir sogar die Picture-Version leisten.“
Warst du so sehr Fan, dass du z.B. am Backstage-Ausgängen gewartet und dir Autogramme geholt hast?
„Autogramme habe ich nicht gesammelt, aber ich habe mir viel Merchandising von meinen Lieblingsbands geholt. Auch heute kaufe ich mir noch oft Band-T-Shirts. Das mit den Autogrammen war nichts für mich, weil ich als Kind viel zu schüchtern war. Außerdem dachte ich, dass sowieso alle Musiker Arschlöcher wären, die ich niemals kennen lernen wollte. Wenn ich eine Band geliebt habe, wollte ich sie nicht persönlich treffen, um mir meine Illusion nicht zu zerstören. Seit ich selbst in einer Band spiele, habe ich natürlich schon viele Musiker kennen gelernt. Da waren auch einige Arschlöcher dabei, die ich vorher sehr bewundert habe. Danach konnte ich mir ihre Musik nicht mehr anhören. Wenn ich jetzt auch nur den leisesten Verdacht habe, dass ein von mir geschätzter Künstler ein aufgeblasener Idiot ist, gehe ich ihm so gut es geht aus dem Weg.“
Dirk Siepe
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Stefan
Posted on Mon, 3 December 2001 at 17:14